DIGITALE LÖSUNGEN

T-ONE: Die digitale Zukunft der Vliesstoffproduktion

T-ONE ist die modulare Softwarelösung von Trützschler Nonwovens für smarte Produktionsprozesse und nachhaltige Effizienzsteigerung.

Auf Basis einer „single source of truth" vereint T-ONE alle Daten,  Funktionen und Best Practices – unabhängig von Maschinentyp, Anlagenalter oder IT-Infrastruktur.

Ob Vernadelung, Heißtluft- oder Wasserstrahlverfestigung,  Spinnvlies- oder Meltblownprozesse: Mit T-ONE schaffen Sie die Basis für Produktionsexzellenz, effiziente Abläufe und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.

 

 

Mehr Zeit für das Wesentliche

Wir nennen T-ONE eine „digitale Arbeitsumgebung", da verschiedenste Aufgaben – von Qualitätskontrolle und Rezepturverwaltung über KPI-Analysen und Prozessoptimierung bis hin zur kontinuierlichen Überwachung der Anlagen sowie Energie- und Datenmanagement – unterstützt werden.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

Zentrale Datenverwaltung und vollständige Transparenz
Digitalisierte Routineaufgaben (z.B. Qualitätskontrolle)
KI-gestützte Optimierung und kontinuierliche Verbesserung
Skalierbarkeit und Integration in bestehende Systeme
Unterstützung von Nachhaltigkeitszielen durch Energie- und CO₂-Management
Wissenserhalt im Unternehmen

Inhaltsverzeichnis

  • Nachweisbare Erfolge von T-ONE
  • Welche Module und Funktionen gibt es?
  • Welche Vorteile bringt die Digitalisierung mit T-ONE?
  • (Fallstudien)
  • Häufig gestellte Fragen und Antworten

 


Welche nachweisbaren Erfolge gibt es mit T-ONE?

Bis zu 100% höhere Produktionsgeschwindigkeiten

Bis zu 30% weniger Ausschuss

Bis zu 15% bessere Produkteigenschaften

Bis zu 50% kürzere Zeit für Produktentwicklung

Allgemeine Fragen zu T-ONE

Ist T‑ONE nur auf Trützschler‑Equipment verfügbar?

T‑ONE ist herstellerunabhängig und kann auf allen Vliesstoffanlagen eingesetzt werden – unabhängig von Alter, Typ oder Hersteller. Maschinen anderer Hersteller können meist problemlos eingebunden werden, in besonderen Fällen müssen die Schnittstellen jedoch programmiert werden.

Welche Voraussetzungen müssen für T‑ONE erfüllt sein?

T‑ONE ist kompatibel mit allen Herstellverfahren und Maschinentypen, unabhängig von Alter oder vorhandenen Schnittstellen. Sie benötigen lediglich einen Server (lokal oder in der Cloud).

Die Software kann mit oder ohne SCADA/OPC betrieben werden – und Sie müssen Ihre Anlage nicht sofort an T-ONE anbinden. Sie erhalten in jedem Fall nach der Implementierung ein vollständig funktionsfähiges T‑ONE.

Ist T-ONE eine Insellösung?

T‑ONE sollte aus Effizienzgründen mit der Anlage gekoppelt werden. Aber auch ohne direkte Maschinenanbindung kann T‑ONE bereits produktionsrelevante Daten erfassen, dokumentieren und auswerten. 
Zudem bietet die Software flexible Schnittstellen zu ERP‑ und MES-Systemen, SCADA/PLC, OPC‑Servern und Messgeräten, so dass auch mit vorhandenen IT-Systemen Daten ausgetauscht werden können. 

Kann T-ONE mit bestehenden IT-Systemen kommunizieren?

Ja. T-ONE bietet  flexible Schnittstellen zu ERP‑ und MES-Systemen, SCADA/PLC, OPC‑Servern und Messgeräten, so dass auch mit vorhandenen IT-Systemen Daten ausgetauscht werden können. 

Wie schnell sind messbare Verbesserungen sichtbar?

Erste messbare Effekte – z. B. stabilere Prozesse oder eine höhere A-Qualität – zeigen sich meist nach wenigen Monaten, typischerweise gegen Ende unserer Begleitphase.

Gibt es Beispiele oder Referenzen von Unternehmen, die T-ONE erfolgreich nutzen?

Ja. Weltweit gibt es über ein Dutzend T‑ONE‑Installationen, die seit Jahren erfolgreich im Einsatz sind. Bei diesen Kunden     konnte T‑ONE nachweislich zu signifikanten Leistungssteigerungen ihrer Anlagen beitragen. Wenn Sie mehr zu einzelnen     Referenzen oder konkreten Ergebnissen erfahren möchten, sprechen Sie uns gerne direkt an.


Welche Module & Funktionen bietet T-ONE?

Jedes Softwaremodul unterstützt eine unverzichtbare Aufgabe innerhalb der Vliesstoffproduktion und ermöglicht smarte Abläufe.T-ONE steigert die Effizienz der Anlage und im Team und ermöglciht transparente und zukunftssichere Produktionsprozesse. Momentan sind 8 Module implementiert:

  • Schnittstellen und Langzeitspeicherung der Daten
  • Qualitätskontrolle
  • Rezepturmanagement
  • Dokumentation der Produktion
  • KPI und kontinuierliche Verbesserung
  • Prozessmonitoring und Energiemanagement
  • Prozessoptimierung
  • NEU: Erkennung von Anomalien

Schnittstellen & Integration

  • Kompatibel mit ERP-, SCADA-, PLC- und Messsystemen
  • Flexible Einbindung in bestehende IT-Landschaften
  • Problemlose Erweiterbarkeit (beispielsweise um neue Module und Ausweitung auf weitere Produktionslinien)

Digitale Qualitätskontrolle

  • Digitale Erfassung, Überwachung und Dokumentation aller Qualitätsdaten.
  • Automatisierte Erstellung von Zertifikaten und Reports
  • Visualisierung von Trends und Kennzahlen

Smarte Rezepturverwaltung

  • Zentrale Verwaltung aller Produktionsrezepte und Parameter.
  • Schnelle Anpassung und Übertragung von Rezeptänderungen.
  • Direktes Einspielen der Rezepte in die Anlage

.

Dokumentation der Produktion

  • Lückenlose Dokumentation aller Einstellungen und Änderungen.
  • Verknüpfung mit Qualitätsdaten für den „Digitalen Zwilling“ jeder Vliesstoffrolle.

KPI-Analysen & kontinuierliche Verbesserung

  • Automatische Erzeugung und Analyse von Leistungskennzahlen
  • Ursachenanalyse bei Effizienzverlusten
  • Planung und Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen

Prozessmonitoring & Energiemanagement

  • Echtzeitüberwachung aller Produktionsdaten und Alarmgrenzen
  • Berechnung von Energieverbrauch, -kosten und CO₂-Fußabdruck pro Auftrag und Rolle

.

KI-gestützte Prozessoptimierung

  • Selbstlernende Algorithmen analysieren Maschineneinstellungen und Produktqualität
  • Simulationen und Optimierungsvorschläge für Bediener
  • Minimierung von Ausschuss und Energieverbrauch

Detektion von Anomalien

  • Früherkennung von Abweichungen und automatisierte Warnungen
  • Schutz vor Ausschuss und Maschinenschäden

Häufige Fragen zu Modulen und Funktionen von T-ONE

Welche Aufgaben automatisiert T‑ONE?

T‑ONE automatisiert Datenerfassung, Dokumentation, Auswertung und Alarmierung und erstellt nutzerindividuelle Visualisierungen und Berichte. Zudem unterstützt T-ONE bei optimalen Maschineneinstellungen – für bessere Qualität bei geringeren Kosten.
Die Kontrolle bleibt immer beim Bediener – T‑ONE unterstützt, greift aber nicht direkt in die Maschinensteuerung ein.

Wie flexibel lässt sich T-ONE an unsere individuellen Arbeitsabläufe anpassen?

T‑ONE passt sich an Prozesse, Anlagen und Nutzergruppen an. Benutzerrechte, Visualisierungen, Berichte und Auswertungen sind individuell konfigurierbar.

Kann T-ONE den CO₂-Fußabdruck meiner Produkte berechnen und optimieren?

Ja. Das Modul „Prozessdokumentation & Energiemanagement“ weist kumulativen und spezifischen Energieverbrauch und – auf Wunsch – den CO₂‑Fußabdruck in Echtzeit je Auftrag, Rolle oder Zeitintervall aus. Mit dem Modul „Prozessoptimierung“ lassen sich Energie‑ und Materialeinsatz gezielt reduzieren.


Wo liegen die spezifischen Vorteile einer Digitalisierung mit T-ONE?

Die Module von T-ONE vereinen alle relevanten Daten und Prozesse in einer zentralen Arbeitsumgebung. Systematisches Arbeiten mit implementierten, bewährten Routinen, sogenannte Best Practices, bieten entscheidende Vorteile für nachhaltige Produktionsexzellenz.

Die spezifischen Vorteile von T-ONE

Single-source-of-truth:
T‑ONE‑Nutzer haben über die zentrale T‑ONE‑Datenbank Zugriff auf alle relevanten Produktionsdaten – von Kundenspezifikationen, Messplänen und CoA‑ (Certificate of Analysis‑)Vorlagen bis hin zu Prozessparametern, KPIs und Messdaten jeder produzierten Vliesstoffrolle. So arbeiten alle Teams mit denselben stets aktuellen Informationen und treffen konsequent datenbasierte Entscheidungen, wodurch sich die Leistung insgesamt erhöht und die Performance verschiedener Schichten angleicht.

Digitaler Zwilling für jede Vliesstoffrolle:
Komplette Daten sind das Fundament von allem: T-ONE dokumentiert vollständig alle relevanten Daten – Rezept, Maschineneinstellungen, Qualitätsmessungen. Sie sind jederzeit abrufbar.

Vorteile einer voll digitalisierten Produktion

Effizienter. Transparenter. Wettbewerbsfähiger.

Digitalisierte Produktionsprozesse vernetzen Maschinen, Materialien und Daten in Echtzeit. Das sorgt für stabile Abläufe, weniger Ausschuss und optimal genutzte Ressourcen. Durchgängig verfügbare Produktions- und Qualitätsdaten ermöglichen schnellere, fundierte Entscheidungen und reduzieren Stillstände und Kosten messbar. Gleichzeitig steigt die Flexibilität: Produktwechsel, Anpassungen und Optimierungen lassen sich schneller und sicherer durchführen – eine entscheidende Grundlage für hohe Lieferfähigkeit und nachhaltiges Wachstum.
Digitalisierung hilft Unternehmen, Kosten zu senken, Innovationen voranzutreiben und sich flexibel an Marktveränderungen anzupassen.

KI-basierte Optimierung:
Aktive Unterstützung und deshalb weniger Risiko bei Prozessanpassungen: KI‑gestützte Vorschläge und Simulationen unterstützen Ihre Mitarbeitenden bei der Suche nach optimalen Einstellungen.

Unterstützung des Produktionsteams:
T-ONE bildet Best Practices direkt im System ab: die Software führt die Anwender durch jeden Schritt, minimiert Fehlerquellen und ermöglicht auch neuen Teammitgliedern einen sicheren und schnellen Einstieg

Wissen sicher und gezielt nutzen:
Hilfe nicht nur bei der täglichen Arbeit: Rezepturen sind beispielsweise Unternehmens-Know-How. Sie und ihre Historie bleiben zentral erhalten auch wenn Experten das Unternehmen verlassen

Produkte schneller entwickeln:
ie Kombination aus intelligenter Rezepturverwaltung, digitaler Dokumentation und Anlagensimulation beschleunigt Ihre Produktentwicklung erheblich.

Prozesse kontinuierlich verbessern:
Individuelle KPIs, systematische Datenauswertung und integrierte Fehleranalyse steigern Effizienz, Prozessstabilität und Nachhaltigkeit Schritt für Schritt.

Nachhaltigkeit & Ressourceneffizienz erhöhen:
T‑ONE hilft, Energieverbrauch, CO₂‑Fußabdruck und Materialeinsatz zu reduzieren – bei gleichbleibend hoher Produktqualität.

Häufige Fragen zum System und zur Software

Worin unterscheidet sich T-ONE von klassischen SCADA- oder MES-Systemen?

T‑ONE wurde von Vliesstoffexperten für Vliesstoffexperten entwickelt. Deshalb bildet die Software typische Datenstrukturen, Kennzahlen und Abläufe der Branche konsequent ab. Sie verbindet bewährte Best‑Practice‑Workflows in Rezeptur‑, Qualitätsmanagement und Dokumentation mit KI‑gestützter Optimierung domänenspezifischer Daten. In T‑ONE‑Projekten arbeiten Sie stets mit ausgewiesenen Fachleuten aus der faser- und polymerbasierten Vliesstoffproduktion zusammen.

Gibt es T-ONE als Smartphone-App?

T‑ONE ist eine industrielle Softwarelösung für große Datenmengen, Echtzeitanalysen, Simulationen und geführte Worksflows  - dafür braucht es eine leistungsfähige, gesicherte IT‑Umgebung. Die Nutzung kann über Windows‑basierte Notebooks oder Tablets erfolgen, Smartphones werden nicht empfohlen.

Welche Daten erfasst T‑ONE – und wie werden sie geschützt?

Erfasst werden u. a. Produktspezifikationen, Produktions‑ und Qualitätsdaten, Maschineneinstellungen, Sensor‑ sowie Energie‑/Verbrauchsdaten. Alle Daten liegen in einer gesicherten Datenbank innerhalb Ihrer IT‑Infrastruktur (lokal oder Cloud).    Zugriffsrechte sind nutzerindividuell steuerbar, Backups laufen automatisiert; die Architektur folgt gängigen Sicherheits‑ und Compliance‑Standards.

Wie oft und wie lange werden Daten gespeichert – und wie ist die Nachverfolgbarkeit?

Speicherintervalle und Speicherdauer sind konfigurierbar. Jede manuelle Änderung und Kommentierung wird protokolliert. Für     jede produzierte Rolle entsteht ein „digitaler Zwilling“ mit Rezept, Maschineneinstellungen und Qualitätsmessungen –     vollständig rückverfolgbar.


Der Weg zu T‑ONE – Struktur, Vorgehen, Zusammenarbeit

Die Einführung von T‑ONE ist kein klassisches IT‑Projekt, sondern ein strukturierter Weg zu mehr Transparenz, Stabilität und kontinuierlicher Verbesserung in der Vliesstoffproduktion. Von der ersten Analyse über die schrittweise Implementierung bis hin zur laufenden Optimierung begleitet Trützschler seine Kunden mit einer klaren Vorgehensweise, definierten Projektphasen und einer engen Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Teams.

 

Häufig gestellte Fragen zu T-ONE-Projekten

Wie läuft ein typisches T-ONE-Projekt ab?

Es beginnt mit einem Vor‑Ort‑Termin in Ihrem Unternehmen zur Aufnahme Ihrer Abläufe und Ziele. Danach erhalten Sie einen zugeschnittenen Implementierungsplan. Die Grundinstallation dauert meist 1–3 Wochen (je nach Modulen/Schnittstellen). Anschließend begleiten wir Ihr Team bis zur sicheren, eigenständigen Nutzung.

Welche IT‑Umgebung wird für T‑ONE empfohlen?

Empfohlen sind gesicherte Windows‑Server (on‑premises oder in der Cloud) mit regelmäßigen Backups, rollenbasierten Zugriffsrechten und standardisierten Schnittstellen (z. B. OPC UA).

Können wir mit einzelnen Modulen starten?

Ja. Sie wählen die Module, die Sie brauchen. Ein Start mit einer schlanken Konfiguration ist möglich; eine Erweiterung erfolgt schrittweise nach Bedarf.

Ist T-ONE skalierbar?

Ja. T‑ONE ist modular aufgebaut und lässt sich jederzeit um Funktionen, Anlagen oder Standorte erweitern – ohne Systemwechsel. T‑ONE wächst mit: neue Maschinen oder zusätzliche Messgeräte lassen sich integrieren; Neue Produkte oder KPIs können jederzeit definiert werden. Alle Daten und Workflows bleiben erhalten.

Welche Schulungen und Supportleistungen werden angeboten?

Wir schulen alle Personen, die mit T-ONE arbeiten – von Bedienern über Qualitätsingenieure und Produktentwickler bis hin zu Managern. Während der Inbetriebnahme bieten wir gezieltes Coaching vor Ort an. Nach erfolgreichem Go-Live sind wir weiterhin ansprechbar und bieten später bedarfsorientierte Unterstützung an.


Unsere Kunden lieben die Arbeit mit T-ONE. Warum?

Kunden schätzen T‑ONE, weil es ihnen hilft, ihre Prozesse wirklich zu verstehen – statt sich auf Erfahrungswerte oder Bauchgefühl zu verlassen. 

Produktionsgeschwindigkeiten lassen sich gezielt erhöhen, weil Einstellungen, Wirkzusammenhänge und Prozessgrenzen transparent werden. Die Prozessstabilität steigt, die Streuung der Produkteigenschaften sinkt – und damit kann die Produktionsgeschwindigkeit schrittweise erhöht werden. Häufig lässt sich zudem der Fasereinsatz reduzieren, da stabilere Prozesse und geringere Schwankungen es ermöglichen, die geforderten mechanischen Eigenschaften wie Festigkeit, Dehnung oder Vliesdicke auch mit weniger Material zuverlässig zu erzeugen.

Gleichzeitig sinkt der Ausschuss beziehungsweise der Anteil an B‑Qualität: Bedienerteams können valide Maschineneinstellungen aus standardisierten Rezepten übernehmen, Abweichungen frühzeitig erkennen und deren Ursachen systematisch analysieren und beheben. Darüber hinaus eröffnet T‑ONE neue Spielräume in der Produktentwicklung. Bestehende Rezepte dienen als definierter Startpunkt, während selbstlernende Algorithmen Hinweise liefern, wie sich Produkteigenschaften gezielt verändern lassen. So etablieren sich frühzeitig stabile Prozesse für neue Vliesstoffqualitäten – Entwicklungszeiten verkürzen sich, weil Ergebnisse vergleichbar sind und Fortschritte nachvollziehbar dokumentiert bleiben.

Für viele Kunden ist T‑ONE deshalb mehr als ein digitales Tool: Es wird zum gemeinsamen Bezugspunkt für Produktion und Entwicklung – und zu einem festen Bestandteil einer datenbasierten, lernenden Organisation.